Endlich rauschfrei über Antenne in Rostock

Sendestart auf DAB+

Mit viel Dankbarkeit und einer Extra-Portion Stolz dürfen wir euch unser Programm endlich auch über DAB+ anbieten. Viele helfende Hände haben dazu beigetragen.

Foto zum Sendestart
vlnr Philipp Markwardt (Vorstand Radio LOHRO / Techniker / Projektvorantwortlicher) Lisa Zinta (Vorstand Radio LOHRO) Frank Pogodin (Leiter kaufmännische Dienste KNG Kraftwerks –und Netzgesellschaft mbH) Bert Lingnau (Direktor der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern MMV)

Es dauerte dann doch (wieder) länger als geplant – aber nun herrscht nur noch Freude. Dank einer Menge ehrenamtlichem Engagement konnten wir dieses Projekt verwirklichen. Und das auf eine besondere Weise – denn anders als für die Branche üblich sind wir selbst als Plattformbetreiber in der Region Rostock tätig und somit zuständig für die Ausstrahlung. Das ist im bundesweiten Vergleich für ein Freies Radio bisher einmalig!

Dazu erhielten wir eine Investitionsförderung vom Land Mecklenburg-Vorpommern sowie der Hansestadt Rostock. Der Standort des Senders ist übrigens das Kesselhaus des KNG Kraftwerks- und Netzgesellschaft mbH, welche unser Projekt ebenfalls unterstützt.

Wann soll es losgehen? Am Montag, 19. September 2022 zu 12 Uhr soll es – je nach Wetter – auf dem Dach des Kesselhauses eine kleine Eröffnungsrunde mit Gästen von der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV) geben. Und dann könnt ihr LOHRO via DAB+ Kanalblock 10A empfangen.

Digitalradio DAB+ ist inzwischen technischer Standard auf jedem neueren Radio-Empfangsgerät und in jedem neuen Kraftfahrzeug.

Es war immer klar, dass wir die DAB+-Übertragung brauchen, um in Zukunft eine Rolle zu spielen. Aber anders als z.B. Öffentlich-Rechtliche Rundfunkanstalten hatte LOHRO nie die finanziellen Möglichkeiten, die notwendigen Summen zu investieren. Ich freue mich, dass wir diese Herausforderung wieder auf LOHRO-Art gemeistert haben – nämlich mit viel Unterstützung und ehrenamtlichem Engagement!

Kristin Schröder (LOHRO-Geschäftsleitung)

Foto von und mit oyla

Foto von und mit oyla


Update vom 19.09.22 – der Sendestart ist erfolgt.

Foto zum Sendestart

vlnr
Philipp Markwardt (Vorstand Radio LOHRO / Techniker / Projektvorantwortlicher)
Lisa Zinta (Vorstand Radio LOHRO)
Frank Pogodin (Leiter kaufmännische Dienste KNG Kraftwerks –und Netzgesellschaft mbH)
Bert Lingnau (Direktor der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern MMV)


Pressemitteilung (PDF) vom 19. September 2022.

Foto von Hannes Wittow

Foto von Hannes Wittow

27 Kommentare zu “Sendestart auf DAB+”

  1. Tolle Sache! Ich werde das hier zwar nicht empfangen können, aber sicher ein Gewinn für die Rostocker. Danke auch an Christian Milling, ich glaube, ohne seine Vorarbeiten in Sachen DAB-small scale wäre das so gar nicht zu realisieren gewesen.
    Der Mux auf 10A ist ja jetzt mit einem einzigen Programm noch gar nicht ausgelastet, gibt es da Pläne für weitere Programme als Untermieter? Und wie sind da die Konditionen? Dürft ihr selber auswählen unter Programmen mit gültiger Sendelizenz (Plattformbetrieb), oder müssen die weiteren Plätze von der Landesmedienanstalt ausgeschrieben und nach Auswahlverfahren vergeben werden? Und was würde so ein Platz dann in etwa kosten (braucht ihr nicht öffentlich schreiben, aber wenn ihr das schon wisst: gerne eine Mail an mich).

  2. Auf der Startseite und auch sonst überall („Mitmachradio aus Rostock | UKW 90.2 MHz | Stream“) wird die digitale Ausstrahlung verschwiegen. Auch bei „Über uns“ keine Info dazu.

    Nun fragt man sich natürlich, warum geht man damit nicht offensiver um?
    Die digitale Ausstrahlung soll doch eigentlich eine Innovation sein, ein Meilenstein gar.

    Weshalb also diese Heimlichtuerei?
    Selbst hier auf der Unterseite steht oben links neben dem Logo, nur UKW 90,2 MHz.

    • Webredaktion | oyla schrieb am 20. September 2022 um 16:19 Uhr

      Nun reicht es aber mit Kommentaren unter unterschiedlichen Namen, es mag Spaß machen, aber es ist etwas zu offensichtlich. Für das Trollen haben wir weiterhin explizit eine Facebookseite: https://www.facebook.com/LOHRO/ 🙂

      So oder so ist immer zu bedenken: Das ganze DAB+ Projekt, sowie auch die Gestaltung der Webseite passiert im Ehrenamt und damit in der Freizeit von Menschen die viel Lebenszeit in LOHRO stecken. Dinge brauchen Zeit und alles passiert Stück für Stück mit den vorhandenen Kapazitäten :). Ich bitte daher die Erwartungen anzupassen. Unabhängig davon sollte ein freundlicher Umgangston auch in der Nachfrage zu Details grundsätzlich selbstverständlich sein. Das ist bei Unterstellungen mit „Heimlichtuerei“ und mehreren Kommentaren in die gleiche Richtung offensichtlich nicht gegeben.

  3. Hallo,
    DAB ist der letzte Mist.
    Habe hier tonnenweise Private Dudel-Sender aus ganz Deutschland, Radio Hamburg, Radio Lübeck, Antenne Bayern, Antenne Branenburg, Antenne Nds, Antenne Sylt… dazu dutzendfach den NDR in zig versch. Varianten mit und ohne MV, mit und ohne SH…

    aber meine örtlichen Programme Lohro und Ostseewelle , die bekomme ich nicht.

    LG

    • Webredaktion | oyla schrieb am 20. September 2022 um 11:21 Uhr

      Moin Sabine

      Ein paar Hintergründe von meiner Seite zu DAB+ in MV:

      LOHRO bekommst du in der Region Rostock seit gestern, darum haben wir uns sehr bemüht 🙂 Landesweit können wir aber auch mit DAB+ uns nicht leisten, das war zu UKW Zeiten auch nicht anders weil es bedeutet, dass mehrere Sendestandorte finanziert werden müssen, und alles was auf Funktürmen und Dächern passiert ist sehr schnell sehr teuer und muss wohl überlegt sein. NDR in zig verschiedenen Varianten nennt sich „Regionalisierung“, dabei geht es darum dass Programmteile auf die Region angepasst werden, in welcher man sich üblicherweise befindet oder zumindest sich aufhält. Insbesondere Regionalnachrichten betrifft das. Dass diese aktuell alle Landesweit ausgestrahlt werden hat den (technischen) Vorteil, dass man zwei Sendestandorte (Zwei Türme mit Antenne) in gegenseitiger Nähe beetreiben kann und in der Mitte guten Empfang hat. Mit UKW hatte man früher sonst immer zwei Sender gleichzeitig gehört die sich überlagert haben. Dadurch entstehen keine Übergangslücken zwischen den Regionen wo der Empfang dann immer schlecht ist. Hinzu kommt, dass die Sender Landesweit auf einer Frequenz verbleiben und das neu Suchen auf der Autofahrt entfällt.

      Warum Ostseewelle noch fehlt, konkreter wie der Stand zu DAB+ in MV ist hat uns gestern der Direktor der Landesmedienanstalt Herr Lingnau erklärt. Das Interview findest du in unserer Mediathek: https://media.lohro.de/recordings/3227

  4. Toll, endlich ist es soweit.

  5. Der DAB+-Empfang ist einwandfrei. Danke, dass es euch nun rauschfrei über Antenne gibt!

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