Immergut Festival 2016

Das Immergut Festival in Neustrelitz bot am Wochenende vom 27. und 28. Mai Jung und Alt, Bands und Fans ein facettenreiches Fest der guten Musik. Die LOHRO-Redaktion mischte sich unter die feierwütige Masse um Festivalradio zu machen. Wie das aussah, seht ihr hier in unserem Rückblick.

Wir haben die Fahrt ins Grüne gewagt und machten uns im LOHRO-Wohnmobil auf nach Neustrelitz, um zwischen Wald und see ein Wochenende voller Kunst und Musik zu genießen. Ganz traditionsgemäß wurde das Immergut Festival mit einem Theaterabend im Landestheater Neustrelitz eingeläutet.  Maik hat sich im Vorfeld mit Martin Kohlstedt unterhalten, der als Musiker und Schauspieler über Nacht aus Moskau angereist ist, um das Publikum zu verzücken. Nach Sonnenuntergang wurde mit den ersten Festivalbekanntschaften lauthals zu Mando Diao aus dem Ghettoblaster gegrölt und schon war die Nacht zu Freitag überstanden.

Wo die ersten Mücksenstiche verarztet werden, bereitet sich das LOHRO-Team auf drei Stunden Festivalradio vor. Helena und Maik sind unsere Moderatoren, der Rest schwärmt aus und engagiert sich, um Interviews mit den Stars und Sternchen vom Immergut Festival zu ergattern. Es liegt eine spürbare Spannung in der Luft, denn bald schon geht es los: Die Bühne am Birkenhain wird eröffnet mit Lesungen und Konzerten von Eddie Argos und Peter Licht. Zweiterer soll später Backstage von Redakteurin Isabell mit Fragen gelöchert werden. Aus der Ferne erschallt aus der Ferne ein sanfter Soundcheck aus „Bumm! Krach!“ und „Machmallauter!“ und so konnte das Festivalradio beginnnen. Ein Studiobesuch von Linda aus dem Orga-Team des Immergut Festivals, Stimmen der Besucher und Helfer, die uns von ihren schönsten Momenten auf dem Immergut erzählen konnten. Ihr habt die Sendung verpasst? Hier könnt ihr sie in voller Länge nachhören. Sean Nicholas Savage, Peter Licht und Eddie Argos trieben lesend, spielend und tanzend die ersten Besucher zu der bunten Bühne am Birkenhain. Den Auftakt auf der großen Bühne gaben die Indierocker Isolation Berlin, die uns vor kurzem schon für ein Interview beehrt haben. Hier fanden später Get Well Soon ihren Platz, die mit einer starken Performance voller Selbstironie überraschen konnten: „Die Gitarre ist verstimmt. Na und? Ist eben Indie!“. Und wer sollte die Konzerte abrunden wenn nicht Tocotronic? Kraftvoll und nimmermüde haben sie uns in Grund und Boden gerockt. Kapitulation!

Da war jedoch noch lange nicht Schluss. Wo Erobique im Birkenhain zwischen Stagedivern und Mischpult Lebensweisheiten predigt, startet im Zelt die Aftershowparty bis zum Morgengrauen – eine Indienight mit dem Rostocker DJ-Team. Wildes Tanzen gefolgt von Schunkeln und Erzählen, wie alt man doch war als DIESER Song geschrieben wurde! Als sich dann beim Wiedersehen am LOHRO-Zelt Frank Bergers Hopfengetränk über meinen Schuhen ergoss ward es endlich Zeit, frohen Mutes ins Bett zu gehen.

 

Der Samstagmorgen entpuppt sich als arbeitsreich, denn wieder waren drei Stunden Festivalradio geplant. Allem Schlafentzug zum trotz wird fleißig recherchiert, geschnackt und interviewt. Ganz traditionell beginnt der Tag auf dem Immergut Festival mit dem Immergutzocken, dem Fußballtournier für Besucher und Mitmacher, alljährlich moderiert von Fiete und Schiete. Mannschaften wie das LOHRO-Team und die Immergut Fans spielten mit, der heiße Preis ging jedoch an die Pfeffi Crew. Zum Trost haben sich zwei Helden bereit erklärt, als Flitzer übers Spielfeld zu stolzieren. Die Bühne am Birkenhain sollte an deisem Tag mit Schriftstellerin Stefanie Sargnagel (eigentlich Sprengnagel) eröffnet werden. Die Lutz-Bachmann-Preis-Nominierte mit der berühmten roten Mütze liest wie gewohnt mit spitzem, schwarzem Humor Bruchstücke aus ihren Bestsellern vor. Das LOHRO-Team hat sie spontan Backstage getroffen und sie für ein paar Fragen festNAGELn können. Auch das junge Hamburger Duo Schnipo Schranke durften wir interviewen, das am späten Nachmittag auf der Bühne am Birkenhain das entzückte Publikum für sich einnahmen. Interviews mit den Reiseschriftstellern Nagel und Manuel Möglich, We Are The City und dem Headliner Maximo Park machten das Programm komplett. So konnten auch wir uns am Abend ganz vorn in den Moshpit schubsen und die Konzerte genießen.

 

 

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