Themenwoche G20 I 03.-09.Juli 2017

Zehn Jahre ist es her, dass der G8-Gipfel in Heiligendamm stattgefunden hat. Diese Woche steht wieder ein Gipfel in Norddeutschland an: G20 in Hamburg.

Dem Treffen der einflussreichsten Regierungschefs und dem Protest dagegen widmen wir eine LOHRO-Themenwoche. Unsere Redakteurinnen Mary und Tini sind vom 03.-09.Juli für euch vor Ort, berichten über die Stimmung auf St.Pauli, über Demonstrationen und inhaltlich über Themen globaler Gerechtigkeit.

Auch musikalisch setzen wir uns mit den G20 auseinander. Rapper Johnny Mauser und Bente Faust von der Band „Der Fall Böse“ stehen uns zum Beispiel Rede und Antwort über Protest im Musikbusiness.

Am Mittwoch, 05.Juli, sendet außerdem das entwicklungspolitische Magazin GlobalLokal 18Uhr live aus dem Alternativen Medienzentrum im Millerntor.

Also schaltet ein, wenn wir für euch auf die Straße gehen!

2 Kommentare zu “Themenwoche G20 I 03.-09.Juli 2017”

  1. Hagenschrieb am 7. Juli 2017 um 15:48 Uhr

    Moin,
    gerade hat Mary in einem Beitrag über die Demonstrationen beim G20 berichtet. Dabei hätte ich mir vom Interviewpartner einige kritische Nachfragen gewünscht. Dass die Demonstranten sich entmummt hätten, schließt ja ein, dass dies auch von allen Demonstranten im schwarzen Block getan worden wäre. Daran habe ich doch starke Zweifel. Und zu behaupten, die Polizisten hätte auch Tote in Kauf genommen finde ich extrem grenzwertig und darf bei einer neutralen Berichtserstattung nicht einfach so stehen gelassen werden. Dass die Gewalt von den Polizisten ausgegangen ist und sie die Demonstration aufgelöst haben, nachdem sich Teile der Demonstranten eben nicht entmummt haben, halte ich für das deutlich realistische Szenario. Sollte es anders gewesen sein, möchte ich dafür gerne Belege von Mary gezeigt bekommen, bevor sie andere der Verbreitung von Fake News bezichtigt

    • Hallo Hagen,
      erst einmal vielen Dank für deinen konstruktiven Kommentar.
      Der Polizeieinsatz der am Donnerstag auf der „Wellcome to Hell“ Demonstration und insbesondere danach gefahren wurde, entspricht meiner Wahrnehmung und auch der vieler Kollegen egal welchen Mediums nach nicht einer deeskalativen Taktik. Berichten von Korrespondenten zufolge wurden Demonstrierende, welche schon am Boden lagen, von Beamten massiv gegen Rumpf und Kopf getreten. Außerdem wurden Protestierende mit offenen Verletzungen nicht direkt in ein Krankenhaus sondern in die Gefangenensammelstelle gebracht. Dieses fahrlässige und unproportional grausame Verhalten lässt für mich und auch für die Anmelder der Demonstration, welche ich in dem Beitrag auf den Du dich beziehst lediglich Zitiere, keine andere Schlussfolgerung zu. Ich lege dir dieses Video ans Herz, in dem die Sprecherin des Anwaltlichen Notdienstes in Hamburg, Gabriele Heineke, ihre Beobachtung der Geschehnisse darlegt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.