++ Vordenker in Sachen Kultur geehrt +++

(16/11/2012) Die „Karo gAG“ hat die Richard-Siegmann-Medaille erhalten. Der Preis der gleichnamigen Stiftung ist mit 3.000 Euro dotiert.

Der Siegmann-Preis wurde in diesem Jahr unter dem Motto „Kluge Köpfe für Rostock“ ausgelobt. Unter den zahlreichen Bewerbungen entschied sich die Jury letztendlich für „Karo“. Weitere Förderpreise gingen an die Universität für ihre Gründerplattform „MV Preneur-Day“ sowie das Simulationszentrum RoSaNa der Universitätsmedizin.

Hinter der Karo-Initiative verbirgt sich die Vision in Rostock ein modernes Kultur- und Medienzentrum entstehen zu lassen – besser bekannt als „Frieda 23“. Interessierte können sich an dem Projekt direkt beteiligen, indem sie Aktien (Wert 25 Euro) erwerben. 90 Aktionäre zählt bislang die Unterstützerliste, darunter sind sieben Institutionen.
Für das Karo-Projekt haben sich vier Kulturträger zusammengeschlossen: das Institut für Neue Medien, die Kunstschule, das Lichtspieltheater Wundervoll und Radio Lohro. Vor fünf Jahren hatten die Vereine ihr Vorhaben gestartet. Nachdem die Finanzierung inzwischen in festen Tüchern ist, soll in den kommenden Wochen die Sanierung am Standort „Frieda 23“ beginnen. Läuft alles nach Plan, dann wird Rostocks neues Kulturzentrum im Frühjahr 2014 eröffnen.

Die Siegmann-Medaille wird jährlich seit 2005 von der Richard-Siegmann-Stiftung vergeben. Sie ist benannt nach dem ehemaligen Chef der Rostocker Straßenbahn AG. Siegmann leitete und entwickelte das Unternehmen von 1896 bis 1933. Später starb er im Konzentrationslager Theresienstadt.

Das Beste zum Schluß – Peter’s „Senf der Woche / Folge 39“

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