The Strokes – Brooklyn Bridge To Chorus

Vor knapp zwei Jahrzehnten wurden The Strokes mal als Rettung des Rock and Roll gefeiert. Seit dieser Zeit haben die New Yorker fünf Alben veröffentlicht. Seit Freitag steht nun ihr neues Album “The New Abnormal“ in den virtuellen Regalen eures Musikfachmarktes. Vorab wurden schon zwei Singles veröffentlicht. Nun wurde der Titel „Brooklyn Bridge To Chorus“ als dritte Single rausgehauen. Nun ja, vom rohen und rotzigen Garagensound der Anfangstage ist nicht mehr viel übrig geblieben.

Photo Credit: Jason McDonald

Statt schrammeliger Gitarren gibt es hier Achtziger-Synthesizer. Wer die Karriere der Strokes in den letzten Jahren mitverfolgt hat, dem ist dieser Trend zur Verweichlichung sicherlich nicht entgangen. Im Alter sinkt halt der Testosteronspiegel. Was bleibt, ist ein gutes Songwriting und die unverwechselbar und oft flehende Stimme von Julian Casablancas. Dieser hat seinem Faible für den Achtziger-Sound schon auf Solopfaden freien Lauf gelassen. Da wundert es auch nicht, wenn Mr. Casablancas in „Brooklyn Bridge To Chorus“ fragt, Songzitat:

And the eighties bands, where did they go.

Wo die ganzen Bands der 1980er hin sind, ist schwer zu beantworten. Aber ihr Sound ist geblieben und wird von The Strokes in Bestform dargeboten. Wem unser Titel der Woche gefallen hat, der sollte auch mal das neue Album „The New Abnormal“ testen, mit Songs wie „At the Door“ wissen The Strokes durchaus positiv zu überraschen.

Titel: Brooklyn Bridge To Chorus
Interpret: The Strokes
Album: The New Abnormal (VÖ 10.04.2020)
Label: RCA Records / Sony Music Entertainment

 

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LOHROtation

Unsere akustische Präsentation aller fünf Titel der Heavy Rotation:

 

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