+++Rostocker Katastrophen-Szenario zeigt Lücken auf+++Kita-Tagung in Rostock+++Mehr Schokolade für das Land+++

(11/02/13) Die Hansestadt Rostock hat ein neues Katastrophen-Szenario entworfen. Auf einer digitalen Karte kann man nun einsehen, welche Straßen nach einer Sturmflut zuerst versinken würden.

Im Katastrophenfall (wenn die Pegel der Ostsee und der Warnow um 1,5 – 2 Meter steigen sollten) wären davon zahlreiche Häuser und ganze Straßen betroffen sein. 7000 Rostocker müssten ihre Häuser räumen und in eine der 21 Notunterkünfte umziehen. Rostocks Umweltsenator Holger Matthäus reagierte bereits auf diese Aussicht. Er fordert nun flächendeckend Alarm-Sirenen.

>> Die OZ stellt die interaktive Karte online bereit: https://media.ostsee-zeitung.de/medien/hochwasserschutzanlagen_svg.svg

 

Kita-Tagung mit Schwesig

In Rostock fand am vergangenen Wochenende eine Tagung des Sozialministeriums unter dem Motto „Für die Kleinsten das Beste – Kindertagesförderung in MV“ statt. Geladen waren rund 250 Erzieherinnen und Erziehern sowie die Träger der Einrichtungen. Zum Nachdenken regte Wolfgang Hoffmann, Leiter des Instituts für Community Medicine an. Er erklärte, dass rund 30 Prozent der Kita-Kinder im Land Untersuchungen der Uni Greifswald zufolge Entwicklungsverzögerungen aufwiesen. Deren Folge seien oftmals Störungen der Grob- oder Feinmotorik als auch in der Sozial- oder Sprachentwicklung.
Auch Sozialministerin Manuela Schwesig war zugegen. Sie erklärte, dass Mecklenburg-Vorpommern bereits eine sehr gut ausgebaute Kita-Landschaft habe, sie aber weiterhin in Tagespflegeeinrichtungen investieren will.

 

 

Neue Manufaktur für Rostock

Die Rostocker Schokoladerie de Prie ist nach Schmarl gezogen. Dort hat sie auf einer Fläche von 450 Quadratmetern im früheren IGA-Fährhaus eine Manufaktur eingerichtet. Von dort aus kann sie nun die vier Standorte in Rostock (Stadthafen, Warnemünde), Stralsund und Güstrow beliefern.

 

Intendantenstelle von Kürzungen betroffen

Die Intendantenstelle am Rostocker Volkstheater soll gestrichen werden. Der Aufsichtsrat diskutiere bereits Pläne, Peter Leonards Vertrag bereits 2014 zu kündigen. Die Stelle soll nicht neu besetzt werden. Die anfallenden Aufgaben sollen stattdessen an den Kaufmännischen Geschäftsführer Stefan Rosinski und die Leiter der künstlerischen Sparten übergeben werden.

 

Positive Resonanz für Kunsthalle

Zur dritten Auflage von „Rostock kreativ“ einer Aktion der Rostocker Kunsthalle und OZ, zeichnet sich ein Rekord ab. So seien bereits mehr als 400 Werke eingereicht worden. Die Nachfrage der Hobbykünstler ist nach wie vor ungebrochen, sodass der Abgabetermin auf den auf den 03. März verschoben wurde.

 

Campen statt Müll abladen

2014 könnte in Warnemünde ein moderner Campingplatz für Wohnmobile zur Verfügung stehen. Ein Warnemünder Unternehmer, der ursprünglich woanders bauen wollte, hat jetzt nachgegeben und eine Bauvoranfrage für das zurzeit als Mülldeponie genutzte Gelände gestellt.

 

Hoffnung für P+S Werft in Wolgast

Laut  Zeitungsberichten will das Land Saudi-Arabien für 1,5 Milliarden Euro Patrouillenboote von der Werftengruppe Lürssen bauen lassen. Da diese seit Dezember 2012 Eigentümer der Peenewerft ist, könnten die Schiffe auch dort gebaut werden. Allerdings stößt dieses Geschäft auf Kritik aus der Opposition. Die Grünenvorsitzende Roth äußerte sich gegen den Rüstungsdeal: „Saudi-Arabien finanziert die islamistischen Kräfte, gegen die gerade die Europäische Union gemeinsam mit den Menschen in Mali kämpft“, weshalb die Hochrüstung des Landes durch deutsche Unternehmen zynisch sei. Auch von der SPD und den Linken kam Kritik an dem Geschäft.

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