Rostock Griffins: erst Stotterstart, dann Sieg

Die Rostock Griffins behalten in der 2. German Football League ihre weiße Weste. Auch das zweite Ligaspiel wurde gewonnen. 29: 17 endete die Partie am Sonntag gegen die Langenfeld Longhorns. Außerdem gibt’s hier ein XXL-Interview mit Griffins-Teammanager Jens Putzier.

Rostock Griffins vs. Langenfeld Longhorns  29:17 (10:17)

Das erste Heimspiel war für die Griffins eine schwere Geburt. Erst spät im vierten Quarter konnten die Rostocker die Gäste aus Nordrhein-Westfalen niederringen. Grundlage dafür war eine Steigerung nach der Pause.

Knapp 900 Fans waren zum Saisonauftakt ins Leichtathletikstadion gekommen. Allerdings sahen sie zunächst sehr  fahrige Griffins, mit vielen Fehlern und Strafen. Das Ergebnis: ein zwischenzeitlicher 3:17-Rückstand. Erst kurz vor der Pause gelang den Rostockern der erste Touchdown durch Jermaine Selders zum 10:17.

Nach der Pause zeigten sich die Rostocker stark verbessert, vor allem die Defense gab den Longhorns kaum noch Platz zur Entfaltung. Und in der Griffins-Offense sorgte Erik Weilandt für den zweiten Touchdown zum 17:17-Ausgleich. Das letzte Viertel reifte zur großen Abwehrschlacht, die kurz vor Ende in zwei Runs von Jermaine Selders in die Endzone der Longhorns ihren Höhepunkt fand.

Ausgelassene Freude war bei den Rostock Griffins nach dem Spiel aber nicht zu sehen, denn in den letzten Sekunden verletzte sich Enrico Sprenger noch schwer am Fuß. Möglicherweise droht ihm eine lange Pause.  In zwei Wochen reisen die Griffins zu den Solingen Paladins (Nordrhein-Westfalen). Am 8. Juni steigt das nächste Heimspiel gegen Hannover, dafür ziehen die Griffins ins Ostseestadion um.

Autor: Ali

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Nachhören:

Jens Putzier (Teammanager Griffins) im Interview

Teil 1: Akzeptanz des American Football & Portrait des Teammanagers;

Teil 2: Vereins-Neugründung & Entwicklung des American Football in MV;

Teil 3: Griffins-Neuzugänge & die Liga;

Teil 4: Saisonausblick, Nachwuchs & eine eigene Arena.

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