++Mit dem Kind zur Arbeit +++Rostock fahrradfreundlich+++Ermittlungen gegen Jagdfeld+++

(04/02/2013) Die Rostocker Stadtverwaltung zieht in puncto Familienfreundlichkeit nach. Ab sofort steht den Mitarbeitern ein Eltern-Kind-Büro zur Verfügung.

Das ca. 30 qm große helle Büro ist ausgestattet mit einem Arbeitplatz, Spielecke, Sofa und Wickelkommode. Interessierte können es problemlos stunden- bzw. tageweise -ohne Zusatzkosten- buchen. In der Rostocker Stadtverwaltung betreuen Väter und Mütter etwa 170 Babys und Kleinkinder. Auch Großeltern können das Eltern-Kind-Büro nutzen.

OB jetzt Laienprediger

Ursprünglich erlernte er den Beruf des Wirtschaftsingenieurs für Seefahrt, dann wurde er Oberbürgermeister von Rostock. Am Ende dieser Karriere steht nun ein ganz anderer Beruf: Der des Laienpredigers. Gestern wurde Arno Pöker zum Laienprediger der Reformierten Kirche ordiniert.

Quelle: OZ

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Zur Amtseinführung hielt der mittlerweile 53-Jährige seine erste Predigt, wie die Kirchengemeinde mitteilte. Zuvor absolvierte er eine zweieinhalbjährige theologische Ausbildung zum „Ältestenprediger“.
In Rostock kennt man Pöker jedoch noch als Oberbürgermeister. Zuletzt geriet er 2003 in starke Kritik, nachdem nach der Internationalen Garten-Ausstellung ein Haushaltsdefizit von 19 Millionen Euro in Rostocks Kassen klaffte. 2004 legte er dann sein Amt nieder.

Rostock als fahrradfreundliche Stadt gekürt

Zusammen mit dem Bundes-Verkehrsministerium zeichnete der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) gestern in Berlin die fahrradfreundlichsten Städte aus. Rostock gehört demnach erstmals zu den besten zehn. Die Hansestadt landete als Quereinsteiger gleich auf Platz acht der Städte mit mehr als 200 000 Einwohnern.

Ermittlungen gegen Jagdfeld

Der Immobilienunternehmer Anno Jagdfeld wird verdächtig, Fördergelder unterschlagen haben zu wollen. Deswegen ermittelt nun die Rostocker Staatsanwaltschaft. Bereits Ende Januar seien dazu Geschäftsräume verschiedener Projektentwicklungsgesellschaften in Bad Doberan durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt worden. Mit dieser Meldung bestätigte gestern ein Sprecher der Staatsanwaltschaft einen Bericht des „Spiegels“. Konkret sollen bei Förderanträgen in Bad Doberan falsche Angaben gemacht worden sein. Die Projekte wurden jedoch nie verwirklicht und die Anträge zurückgezogen worden. Jagdfeld streitet alles ab und behauptet, die Vorwürfe der Rostocker Staatsanwaltschaft seien unbegründet. Er hofft indes auf das Verfahren, denn da werde sich alles klären.


Straftaten finanzieren Rostocker Vereine

Eine bizarre Vorstellung: Weil es in Rostock immer wieder zu Delikten kommt, die mit einem Bußgeld bestraft werden, stehen in der Hansestadt so einige Hilfsorganisation besser da. Die Richter können dabei frei entscheiden, welche Organisation das Geld bekommt. „Wir können dank der Gelder aus den Gerichten Dinge machen, für die wir sonst keinen Kostenträger haben“, betonte Ralf Grabow vom Rostocker Verein «ohne Barrieren». Diese Gelder würden ihre Betriebsfähigkeit erhalten, so Jürgen Wegner von der Rostocker Tafel. Die Gerichte sind sich der Bedeutung der Bußgelder sehr wohl bewusst, so der Direktor des Rostocker Amtsgerichts, Peter Häfner.


Bahnarbeiten dauern an

Die Bauarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Rostock und Berlin kommen langsamer voran als geplant. Nach Informationen von NDR 1 sollen die Züge erst im Juni wieder die Strecke befahren können. Aber auch dann läuft noch lange nicht alles, wie es soll. Nach ersten Angaben soll dann auch nur eingleisig gefahren werden. Grund für die Verzögerungen seien der schwierige Baugrund und die hohe Munitionsbelastung in bestimmten Teilabschnitten.

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