++ Neues zum Studentischen Prorektor +++ Stadtvertreter diskutieren Liste des Grauens ++

(22/01/2013) Die Stelle des Studentischen Prorektors an der Universität Rostock soll ab April wieder besetzt werden. Einziger Kandidat ist Benjamin Pleban, derzeit ASTA-Referent für Finanzen.

Die Rostocker Universität ist bundesweit die Einzige, die einen studentischen Prorektor beschäftigt. Die Stelle ist seit gut einem Jahr vakant, nachdem Vorgänger Heiko Marski gegen die Uni vor Gericht gezogen war. Dabei geht es um das Arbeitsverhältnis des studentischen Prorektors. Marski pocht darauf, dass ein regulärer Arbeitsvertrag mit entsprechender Vergütung in Höhe von monatlich bis zu 5.000 Euro bestand. Die Universität geht dagegen von einer monatlichen Aufwandsentschädigung von 800 Euro aus.

Mit genau dieser Auseinandersetzung beschäftigte sich gestern auch das Rostocker Landesarbeitsgericht. Die Richter folgten der Argumentation der Uni und wiesen die Klage Marski’s ab.

Entscheidungen für die Zukunft
Der Hauptausschuss der Rostocker Bürgerschaft diskutiert heute das Haushaltssicherungskonzept für die kommenden Jahre. In dem Papier listet die Stadtverwaltung drastische Sparmaßnahmen auf, um die Vorgaben aus dem Schweriner Innenministerium zu erfüllen. Diskutiert wird unter anderem, von den derzeit 5 Ortsämtern 2 zu schließen, von 5 Stadtbibliotheken sollen bis ins Jahr 2018 nur noch zwei verbleiben. Mit drastischen Kürzungen müssten auch das Konservatorium oder die Volkshochschule rechnen.

Schnelle Hilfe
Das Fischerfest rund um den Schwanenteich in Reutershagen ist vorerst gerettet. Durch eine Spende der Rostocker Ostseesparkasse steht der 50. Ausgabe im Juni nichts mehr im Wege. Als Mitorganisator des Fischerfestes hatte das Rostocker Freizeitzentrums vor wenigen Tage über eine Finanzierungslücke informiert.

News erstellt: Ali

3 Kommentare zu “++ Neues zum Studentischen Prorektor +++ Stadtvertreter diskutieren Liste des Grauens ++”

  1. Selten hat jemand der Universität Rostock so geschadet wie Herr Marski. Deutschland weit lachen Studenten und Dozenten über die Auswüchse seiner Ideen und Innovationen. Und dann noch die Chuzpe zu besitzen, ohne jeden Abschluss auf eine unbefristete Stelle und das Gehalt angelehnt an eine W3/4 Professur zu klagen ist einfach unerträglich.

  2. Peterschrieb am 16. Mai 2013 um 18:22 Uhr

    Find ich nur gerecht. dieser wichtigtuer wusste doch vorher, wie die stelle bezahlt wird. wo kommen wir eigentlich hin, wenn sich ein student beurlauben lässt, um so eine position wahrzunehmen. eine berufliche perspektive wird das wohl kaum gewesen sein!

  3. Na wie geil ist das denn? Da arbeitet Heiko vollzeit nur um die Uni wirklich besser zu machen und dann bekommt er weder Sozialversicherung, noch angemessenes Gehalt einer Verwaltungsstelle. Tzzzzz …. unsere Uni …

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