Die Stimme von Soundgarden: Chris Cornell ist tot

Als Gründungsmitglied der Band Soundgarden und späterer Frontmann von Audioslave, drückte Chris Cornell der Musikszene seinen Stempel auf und begeisterte mit seiner energetischen Bühnenpräsenz ein Millionenpublikum. Am Mittwoch, den 17. Mai, starb er überraschend.

Zuvor trat er noch, zusammen mit Soundgarden, im Fox Theatre Detroit auf. Familie, sowie Fans seiner Musik sind geschockt und fassungslos. Zu den näheren Umständen seines Ablebens ist noch nichts bekannt. Chris Cornell wurde 52 Jahre alt.

Soundgarden mischten in den 90ern die Musikszene auf. Zusammen mit Pearl Jam & Nirvana zählen sie zu den Pionieren des Grunges. Auch als Solomusiker konnte Cornell sich einer gewissen Bekanntheit rühmen. So schrieb er zusammen mit dem Bond-Komponist, David Arnold, 2006 den Soundtrack für Casino Royale. Auch der Blockbuster Mission: Impossible II nutze einen seiner Songs für die Filmmusik. Ab 2001 spielte er mit den Instrumentalisten von Rage Against The Machine zusammen und gründete die Band Audioslave, mit der er ebenfalls weltweiten Erfolg feierte.

Cornell war lange Zeit drogen- und alkoholabhängig, galt nach einem Entzug aber als clean. Desweiteren gründete er, zusammen mit seiner Frau, die Vicky und Chris Cornell Foundation , um Kindern und Jugendlichen zu helfen, die unter schwierigen Umständen aufwachsen. Er selbst hinterlässt 3 Kinder.

 

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