De Warneminner Tweismaker levt wedder

Vor 100 Jahren gehörten auf dem Alten Strom in Warnemünde Schiffe vom Typ „Tweismaker“ zum alltäglichen Bild. Als dann die Schiffsmotoren kamen – verschwanden die Tweismaker. Seit Montag ist ein Tweismaker-Nachbau wieder auf der Warnow unterwegs. Nach drei Jahren Bauzeit wurde die Jolle vom Stapel gelassen.

Autorin: Raquel

Als das Schiff vor 3 Jahren in der Historischen Werft im IGA-Park auf Kiel gelegt wurde – hatte Schiffsbauer Paul Brümmer eine Vision: Zum 800. Geburtstag der Hansestadt Rostock soll der Nachbau auf der Warnow schwimmen. Es dauerte etwas länger. Die Gründe dafür waren vielfältig. Immerhin gab es noch nicht einmal einer Bauzeichnung. Außerdem sollten sämtliche Arbeiten in original historischer Handarbeit erledigt werden. Und manchmal fehlte es auch am notwendigen Geld für das Material oder der Freizeit der insgesamt drei Bootsbauer und sechs Ehrenamtlichen.

 

Der gesamte Bootsbau ist ein Projekt des Förderkreises für das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock e.V.. Der Name „Tweismaker“ ist dabei auf die beiden Sprietsegel, genannt Smaken, zurückzuführen. Früher wurden die Jollen in Warnemünde als Arbeitsschiffe, zum Fischen oder als Ausflugsboote für Touristen genutzt.

 

 

 

Kathrin Möller (Leiterin Schifffahrtsmuseum)

Paul Brümmer (Bootsbauer)

Uwe Ahlgrimm (Bootsbauer)

Michaela Selling (Kulturamtsleiterin HRO)

Werner Iffländer (Vorsitz Förderkreis Schifffahrtsmuseum)

 

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