Medienvielfalt und Demokratie im Fokus
Wie stabil ist unsere Rundfunklandschaft und welche Herausforderungen stehen ihr bevor? Diese Frage steht im Mittelpunkt der öffentlichen Podiumsdiskussion „Rundfunk unter Druck“, zu der die Heinrich-Böll-Stiftung gemeinsam mit dem Lokalradio Rostock einlädt. Kristin Schröder, Geschäftsleitung von Radio LOHRO, motiviert den Austausch:
Freie Radios tragen ihre Namen nicht umsonst. Sie sind – ebenso wie der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk – lebendige Eckpfeiler einer starken Demokratie. Als unabhängige Institutionen sind sie unverzichtbar, egal, welche Farben die politische Landschaft gerade prägen
Vor dem Hintergrund aktueller medienpolitischer Debatten, etwa um den Rundfunkbeitrag, sowie mögliche Gefährdungen freier Radiostrukturen, diskutieren Expert:innen live über die Zukunft der Medienvielfalt in Mecklenburg-Vorpommern.
Gäste auf dem Podium
An der Diskussion beteiligen sich:
- Bert Lingnau, Direktor der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern
- Frauke Lietz, Vertreterin im NDR-Landesrundfunkrat Mecklenburg-Vorpommern
- Aljoscha Hartmann, Sprecher des Bundesverbands Freier Radios
Moderiert wird die Veranstaltung von Antje Benda.
Im Fokus stehen die Fragen nach der Bedeutung einer vielfältigen Rundfunklandschaft für die Demokratie, dem Medienpluralismus sowie möglichen politischen und strukturellen Herausforderungen auf Landes- und Bundesebene.
Mitdiskutieren erwünscht
Interessierte Bürger:innen sind herzlich eingeladen, sich an dem Gespräch zu beteiligen und Kaffee und Kuchen von Café Waldenberger zu genießen.
Die Veranstaltung wird zudem live im Programm von Radio LOHRO übertragen.
Die Veranstaltung auf einen Blick
- Wann? Sonntag, 12. April 2026, 14:30–16:00 Uhr
- Wo? FRIEDA-Studio (Erdgeschoss) der FRIEDA 23, Friedrichstraße 23, 18057 Rostock
- Eintritt: frei
