Ein Gespräch mit zwei Repräsentantinnen der Völker von Ovaherero und Nama aus Namibia.

Im Interview mit Sima Luipert und Esther Muinjangue

Die beiden bekannten Aktivistinnen sprachen mit Redakteur Nils über den Genozid der Deutschen, im damaligen Deutsch-Südwestafrika.

Esther Muinjangue ist die Präsidentin der National Unity Democratic Organisation und führt diese Partei in der namibischen Nationalversammlung. Bei der letzten Parlamentswahl trat sie als erste Frau in der Geschichte Namibias die Kandidatur für das Präsident*innenamt an. Sima Luipert ist Vize-Vorsitzende des „Genocide Technical Committee“ der Nama Traditional Leaders Association.

Im Rahmen ihrer Deutschlandreise zu den Spuren des Kolonialismus besuchten sie Institutionen wie die Uni Rostock. Orte an denen heute noch Schädel ihrer ermordeten Ahnen Teil von wissenschaftlichen Sammlungen sind. Sie kämpfen dafür, ihre Vorfahren aus den Privatbesitzen und Sammlungen zu befreien und nach den Regeln ihrer Tradition bestatten zu können.

Was damals geschah, und wie sich der Genozid heute noch auswirkt, könnt ihr hier nachhören:

Das gesamte Interview gibt es hier auch in der englischen Originalfassung zum ausführlichen Nachhören:

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