Pallut steht irgendwo im Nirgendwo an einer ruhigen Kreuzung mit dem Norden im Rücken
und der Welt vor den Augen. Im Gepäck hat Toni seine Gitarre, Johann schultert seine
Posaune, Bobby trägt die Cajon auf dem Rücken, Mattu lehnt lässig an seinem Kontrabass
und Ramon hebt ein Mikrofon empor. Mit der Nase als Kompass lassen sie sich treiben auf
den Straßen, die ihnen die Welt bedeuten. Sie nehmen mit, wer aus Neugier den Daumen
raushält.
Sie alle kommen aus unterschiedlichen Richtungen, blicken aber zusammen gen Horizont.
Der erstrahlt bunt – wie die Welt, die sie sich wünschen und wie ihre Debütplatte
„Phönixperspektive“ (2025). Aus den Boxen strömt ein erdiger Sound mit Gesang und Rap,
mit Texten, die das Ich im Hier verorten. Die kritische Stimme mal in den Spiegel gerichtet,
mal gegen Missstände erhoben – nachdenklich leicht, auf mehreren Ebenen. Mal laut, mal
leise. Mal nach vorne preschend, mal hintergründig zurückhaltend. Mal augenzwinkernd, mal
melancholisch.
Der Eintritt ist wie immer frei. Ein Hut geht rum. Kommt längs!
