Radio Utopia
Logo (2018) – Andreas Ehrig

Nachhaltigkeit, Konsumkritik, Geschlechtergerechtigkeit, Klimaschutz oder Menschenrechte: Es gibt viele wichtige Themen, die Menschen bewegen.

Mediathek

Hier findest Du all unsere nachhaltigen Beiträge zum Nachhören.


Kommende Veranstaltungen

„Eine andere Welt ist möglich“: Einführung in den „Konstruktiven Journalismus“

Mi, 12. Dezember 2018, 13–17 Uhr, LOHRO-Seminarraum, Friedrichstraße 23, Rostock

Rechtsruck, Klimawandel, soziale Spaltung, gewaltsame Konflikte – wir leben in einer Zeit multipler Krisen. Welchen Beitrag kann Journalismus da liefern? Der Journalismus ist zentral als vierte Macht im Staate. Er informiert über Geschehnisse, benennt relevante Akteure und analysiert die Krisen. Aber auch eine noch so bemüht „objektive“ Darstellung der Welt lässt oft Wichtiges links liegen: die positive Lust auf konstruktive Veränderung, ein Bewusstsein dafür, wie Informationen auf Menschen wirken, kreative Lösungen für komplexe Probleme, die Macht der „Ohnmächtigen“ und Empowerment für Veränderung. Das Seminar gibt eine kompakte Einführung in den konstruktiven Journalismus. Was sind seine Prinzipien? Was unterscheidet ihn vom „klassischem Journalismus“? Wo lauern Fallstricke? Und was braucht man, um als Journalist konstruktiv sein zu können? Um all das geht es nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch.

Eva Mahnke hat in Leipzig und Budapest Philosophie, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre studiert. Für erneuerbare Energien setzte sie sich zunächst in der Öffentlichkeitsarbeit ein. Inzwischen arbeitet Eva als Journalistin u.a. bei klimaretter.info, der Deutschen Welle, in der Frankfurter Rundschau, auf freitag.de und in neues deutschland.

 


Weltwechsel ins Radio bringen: Der Radio-Utopia-Workshop bei den entwicklungspolitischen Tagen 2018

Was kommt nach „höher, schneller, weiter“?

Diese Frage wird bei den diesjährigen entwicklungspolitischen Tagen „weltwechsel“ gestellt. Spannende Diskussionen stehen bevor, verschiedene Perspektiven kommen zu Wort, unterschiedlichste Referent*innen sind eingeladen. Damit möglichst viel vom weltwechsel in Erinnerung bleibt, wollen wir einige Veranstaltungen akustisch aufzeichnen. Um die Vielfalt der Events darzustellen brauchen wir Dich! In Workshops bringen wir Dir in Greifswald und Rostock das Radiomachen bei, denn das ist gar nicht schwer.

Wie benutze ich ein Aufnahmegerät? Wie führe ich Interviews? Das lernst Du im Workshop „Einführung in Technik und Sendungsplanung“, um später die weltwechsel-Events in Deiner Region für die Nachwelt zu dokumentieren.

  • Vergangene Veranstaltungen: Teil 1 – Einführung in Technik und Sendungsplanung
    • Greifswald: Sa, 27.10. 10–16 Uhr
    • Rostock: So, 28.10. 10–16 Uhr
  • Teil 2 – Sendungsvorbereitung
    • Greifswald: Sa, 24.11. 10–16 Uhr
    • Rostock: Sa, 1. 12. 13–18 Uhr und So, 2.12. 10–15 Uhr

Technik kannst Du bei verquer.-Radio in Greifswald oder LOHRO in Rostock leihen, um die weltwechsel-Veranstaltungen zu begleiten. Aus dem Material entstehen zwei Radiosendungen, die am 28.11. und am 5.12. jeweils 18 Uhr bei LOHRO ausgestrahlt werden.

Du möchtest dabei sein? Melde dich kostenlos an:

Eine akustische Zusammenfassung bietet das Studiointerview in der Sendung Weckruf, gesendet am Fr, 19. Oktober und hier zum Nachhören:


 

Die Sahara: Die neue tödliche Grenze des EU-Grenzregimes

Di, 27. November 2018, ab 19 Uhr Newcomer-Café, Budapester Straße 61, Rostock

Veranstaltung mit Ibrahim Manzo von Alarme Phone Sahara aus Agadez / Niger, in Kooperation mit Rostock hilft, Afrique-Europe-Interact und Wie Was Wagen e.V.

Tausende Flüchtende und Migrant*innen sterben jährlich durch die Abschottung der EU im Mittelmeer und in den Wüsten. Die Abschottung beginnt nicht erst auf europäischem Boden: Die Errichtung von Lagern und Haftzentren auf dem afrikanischen Kontionent wird diskutiert; mit diktatorischen Regimen und Milizen wird kooperiert, afrikanische Regierungen mit großen Geldsummen zur Schließung von Migrationsrouten und von der Einschränkung der Bewegungsfreiheit ihrer Bürger*innen überzeugt. Millionenbeträge aus der EU fließen in die Aufrüstung von Polizei, Militär und Gendarmerie, mit dem Ziel, Transsahara-Reisewege zu schließen und sogenannte Schlepperei und irreguläre Migration zu bekämpfen.

Die Region Agadez in der Republik Niger ist bekannt als Drehkreuz der Sahel-Sahara-Migration. Die Kontrollposten müssen hier Menschen abweisen, von denen sie glauben, dass sie auf dem Weg in die Migration sind, auch wenn diesen als Bürger*innen der westafrikanischen Staatengemeinschaft CEDEAO/ECOWAS eigentlich vertraglich garantierte Reisefreiheit zusteht. Die Vorgaben aus Europa brechen geltendes Vertragsrecht zwischen afrikanischen Staaten.

Alarme Phone Sahara unterstützt flüchtende und migrierende Menschen dabei, ihren gefährlichen Reiseweg durch die Wüste zu überleben. Außerdem dokumentiert das Projekt, was auf den Sahel-Sahara-Routen passiert und macht es international sichtbar. Über die Arbeit von Alarme Phone Sahara berichtet Ibrahim Manzo.

Die Veranstaltung findet auf Französisch mit deutscher Übersetzung statt.

 


Radio Utopia sucht Weltverbesser*innen!

Hast Du Lust Deine nachhaltigen Themen ins Radio zu bringen und Dich mit anderen Weltverbesser*innen zu vernetzen? Melde Dich bei Radio Utopia in Rostock:

E-Mail: radio-utopia@lohro.de

Für aktuelle Informationen zu unseren Veranstaltungen und Beiträgen, folge uns in den sozialen Medien auf twitter und facebook:

Radio Utopia

Die Idee

In Rostock tummeln sich viele Aktive, die sich nicht mit Wegschauen und Resignieren zufrieden geben, sondern die Welt gerechter gestalten wollen. Mit Radio Utopia könnt Ihr eure Projekte und Themen im Freien Lokalradio LOHRO „On-Air“ bringen. Wir bieten kostenlose Workshops an, um den Einstieg in den Radiojournalismus zu ermöglichen. Wie gehe ich mit der Technik um, wie führe ich ein Interview, wie spreche ich im Sendestudio? All das lernt Ihr, gemeinsam mit anderen Weltverbesserenden.

Kooperativ

Bei Radio Utopia kommen verschiedene Vereine, Initiativen und Einzelpersonen zusammen, um gemeinsam eine Sendung zu einem Thema zu gestalten, das ihnen wichtig sind. Das können Konsumkritik oder Geschlechtergerechtigkeit sein, aber auch Klimaschutz oder Menschrenrechte. Im Workshop wird Wissen miteinander geteilt, sich über interessante Themen und Interviewpartner*innen ausgetauscht. Mit Unterstützung einer erfahrenen Radioredakteurin entsteht schließlich eine eigene Sendung.

Nachhaltig

Die Radiobeiträge, die in den Workshops entstehen, werden hier zur freien Verfügung gestellt, damit auch Andere sie hören, nutzen und drüber nachdenken können. Darüber hinaus entsteht ein Sendeplatz für Nachhaltigkeit im Tagesprogramm. Jeden Mittwoch hört ihr im Weckruf und im Homerun Hintergrundberichte, Interviews oder Reportagen von Veranstaltungen mit nachhaltigem Charakter.

Konstruktiv

In den Radiobeiträgen wollen wir Probleme aufzeigen, aber mögliche Lösungen nicht vorenthalten. Konstruktiver Journalismus nennt sich der Ansatz, der so gar nicht zur Binsenweisheit „Only bad news are good news“ passen will. Dieser Konstruktive Journalismus lebt von einer aktiven Hörer*innenschaft. Wir sind immer auf der Suche nach Projekten und Einzelpersonen, die – vor allem in Rostock und Umgebung – für eine gerechtere Welt eintreten und deren Arbeit wir begleiten können. Habt Ihr Kritik, Anmerkungen, Feedback? Oder Euch interessiert ein Thema besonders und Ihr wünscht euch, dass wir dazu recherchieren? Meldet euch bei uns!

Glokal

Wir sind davon überzeugt, dass eine bessere Welt vor Ort beginnt. Deshalb sind wir besonders an Geschichten aus Rostock und Umgebung interessiert, die nah an den Hörer*innen sind. Aber auch die globale Perspektive darf nicht fehlen: Welche Auswirkungen hat unser Handeln hier in anderen Teilen der Welt? Wie können wir voneinander lernen?


Radio Utopia erarbeitet Themen anhand der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN Sustainable Development Goals)

Weitere Informationen u.a. auf der Webseite des BMZ.


Das Projekt wird aktuell gefördert durch

  • ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des
    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Logo
    Für den Inhalt dieser Publikation ist allein Kulturnetzwerk e. V. verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt von Engagement Global gGmbH und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wieder
  • Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung
    Norddeutsche Stiftung für Umelt und Entwicklung (NUE) Logo
  • Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche

Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche (KED) Logo